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Schienenverkehrsanlagen/Güter-Belader (Redstone)

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Schienenverkehrsanlagen

Grid Roter Sand blass.png mit Mechaniken
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Grid Redstone.png mit Redstone

Grid Befehlsblock blass.png mit Befehlen

Die vorgestellte Technik kann in der Schienen-Welt angesehen werden.
Grid Grasblock.png
Verhalten der Technik im ungeladenen Chunk
Da allgemein in Minecraft Chunks nur geladen werden, wenn sich ein Spieler in ihrer Nähe aufhält, kann man Schienenverkehr nur mit Begleitung eines Spielers in entlegene Orte schicken, sonst bleibt er unterwegs stehen. Schienenverkehrsanlagen funktionieren ebenfalls nur, wenn ein Spieler anwesend ist. Abhilfe schafft der sogenannte Rangierbahnhof und dessen erweiterte Variante, die das besagte Problem eindämmen.

Der Güter-Belader sorgt dafür, dass Güter- oder Trichterloren automatisch beladen werden können. Beim Beladen gibt es drei Merkmale, die eine solche Anlage meistern muss:

  1. Erstens muss die Güterlore automatisch losgeschickt werden, wenn sie voll ist, das heißt, wenn alle Slots im Inventar belegt sind, da ein weiteres Befüllen nicht möglich ist.
  2. Zweitens muss die Güterlore auch losgeschickt werden, wenn der Güter-Belader leer ist, da er dann kein weiteres Material beladen kann.
  3. Drittens und auch sehr aufwendig: Die Güterlore muss auch dann losgeschickt werden, wenn der Güter-Belader noch Material zur Verfügung hätte, aber alle Slots der Güterlore belegt sind, obwohl noch nicht alle Stapel aufs Maximum gefüllt sind. Damit dieser Fall erkannt werden kann, erfasst der Güter-Belader die Befüllungsinterwalle der Güterlore in einer bestimmten Zeit. Kommt kein weiteres Intervall in einem bestimmten Zeitraum, kann der Güter-Belader davon ausgehen, dass bei dieser Güterlore genau dieser Fall eingetreten ist. Dann wird sie auch losgeschickt.

Der Belader ist das Gegenstück zum Entlader und sie ergänzen sich gegenseitig. So kann eine befüllte Lore in einen Entlader vollständig entleert werden und direkt in einen Belader geschickt werden, welcher diese wieder auffüllt. Zusammen ergeben sie einen Güterbahnhof.

Kriterien, die ein Güter-Belader im besten Fall alle lösen kann:
Grid Truhe.png 1. Der Belader erkennt ob er selbst keine Gegenstände verladen kann.
Grid Güterlore.png 2. Der Belader erkennt ob die zu befüllende Behälterlore voll ist.
Grid Diamantspitzhacke.png 3. Der Belader erkennt ob die Behälterlore noch beladen wird oder nicht mehr beladen werden kann. (Unterschiedliche Gegenstandsorten mit nicht 64 vollen Einheiten)

Einzelabfertigung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Variante 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 1.1.1.png Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 1.1.2.png Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 1.1.3.png Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 1.1.4.png Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 1.1.5.png

Dieser Güter-Belader stellt nur die ersten beiden Merkmale sicher. Wenn man also nicht zu unterschiedliche Materialien hineinlegt, wird dieser Güter-Belader ohne Probleme arbeiten können. Bei diesem Güter-Belader fährt die Güterlore von links in die Anlage hinein. Sie fährt durch die steigenden Schienen durch den Block hindurch auf die Sensorschiene (dies ist zwingend erforderlich, da durch diese Lage die Güterlore von zwei Trichtern gleichzeitig befüllt werden kann). Der ausgefahrene Kolben blockiert die Güterlore und hält sie an der Position. Je nachdem, ob Gegenstände in der Doppeltruhe liegen, fängt der Belader sofort an und schiebt alle Gegenstände in die Güterlore hinein. Wenn dies geschieht, wird der Trichter, der mit dem Komparator verbunden ist, ein invertiertes Signal an den Impulsgeber weitergeben. Dieser löst erst aus, sobald der Trichter keine Gegenstände in sich beherbergt (Merkmal 2). Wenn er beim Befüllen der Güterlore leer werden sollte, was bedeuten würde, dass der Güter-Belader leer ist, so würde der Impulsgeber ein Signal an den ausgefahrenen Kolben geben, welcher die Güterlore losschicken würde. Damit wäre der Vorgang beendet. Wenn jedoch der Güter-Belader voll genug ist, wird dieser Fall nicht eintreten und es kommt zum Merkmal 1. Die Güterlore wird so lange befüllt, bis sie komplett befüllt ist und keine Gegenstände mehr aufnehmen kann. Tritt dies ein, wird die Sensorschiene, die mit einem Komparator verbunden ist, eine Signalstärke von 15 liefern, welche als einzige Signalstärke durchgelassen wird, da der Komparator im Subtraktionsmodus ist und ein weiterer Komparator (als Füllstandsmesser mit einen Trichter verbunden, der 4×64 und 1×42 Gegenstände im Inventar beinhaltet) mit der Signalstärke 14 das Ergebnis um die genannte Signalstärke abzieht. Wenn nun die Signalstärke 15 auftritt, kommt die Signalstärke 1 nach der Subtraktion heraus. Dieses Signal reicht aus, um den ausgefahrenen Kolben einfahren zu lassen, damit die Güterlore losfahren kann. Wie schon weiter oben beschrieben, kann dieser Belader nicht erkennen, ob die Slots der Lore alle mit verschiedenen Gegenständen in geringer Menge (zum Beispiel 5 Smaragde) belegt sind. Wenn das der Fall ist, würde die Güterlore für immer im Belader stecken bleiben. Damit diese Situation nicht eintritt, muss man prüfen, wo dieser Belader aufgestellt wird. Wenn von vornherein klar ist, dass nur eine begrenzte Anzahl von unterschiedlichen Materialien verwendet wird (zum Beispiel: Bruchsteingenerator), so kann man diesen Belader ohne Probleme verwenden. Wenn jedoch zum Beispiel der Belader in einer Mine steht, wo man die verschiedensten Gegenstände in eine Truhe legt, sollte man besser einen Güter-Belader mit der erweiterten Funktion wie in Variante 2 nutzen, da dieser für diese Situation ausgelegt ist.

Variante 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 2.1.1.png Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 2.1.2.png Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 2.1.3.png Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 2.1.4.png Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 2.1.5.png Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 2.1.6.png Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 2.1.7.png

Nur um das dritte Merkmal abzudecken, muss der Güter-Belader aus der ersten Variante um die im Bild zu sehende Schaltung erweitert werden. Der Komparator an der Sensorschiene gibt ein Signal an den Goldblock vor sich ab. Von dort wird das Signal auf dem Redstone-Kabel bis zur maximalen Länge von 15 Blöcken abgegriffen. So stellt diese Schaltung fest, wie weit die Güterlore befüllt ist. Das heißt, wenn die Güterlore zum Beispiel von 2/15 auf 3/15 weiter aufgefüllt wird, wird kurz das Signal am Ausgang der Schaltung ausgehen und danach wieder angehen. Dieses Schwanken des Signals wird direkt an einen Impulsgeber weitergeleitet. Solange sich dieses Signal in einer bestimmten Zeit kurz ändert, wird die Güterlore immer weiter befüllt. Wenn also in einer bestimmten Zeit (62 Redstone-Ticks) kein weiterer Signal-Impuls kommt, müssen logischerweise alle Slots der Güterlore belegt sein, ohne dass sie zwingend mit 64 Einheiten belegt sind. Nun muss man einen Trichter-Taktgeber (64 Gegenstände im Trichter-Taktgeber) an einen Zähler anschließen. Dieser Taktgeber gibt alle 64 Redstone-Ticks ein Signal an den Zähler weiter. Der Zähler kann bis 2 zählen. Wenn nun der Taktgeber ein Signal an den Zähler weitergibt, wird der Zähler für weitere 64 Redstone-Ticks auf der Binärzahl 1 stehen bleiben, bis ihn der Taktgeber ein weiteres Mal um eine Stelle erhöht. Damit man feststellen kann, ob die Güterlore nicht voll ist, wird der Impuls von der in Variante 1 beschriebenen Schaltung genommen, der den Zähler immer wieder auf 0 setzt. Solange die Güterlore befüllt wird, gibt sie konstant nach 62 Redstone-Ticks ein Signal auf den Zähler weiter, welches diesen wieder auf 0 stellt. Der Taktgeber wiederum gibt alle 64 Redstone-Ticks ein Signal an den Zähler weiter, welcher sich dann um eine Stelle erhöht. Somit kann der Zähler niemals die Zahl 2 erreichen, solange die Güterlore befüllt wird. Wenn also doch die Zahl 2 erreicht wird, bedeutet das, dass die Lore voll ist, obwohl ihre Slots nicht mit dem Maximum an Einheiten befüllt sind. Der Zähler gibt ein Signal an den ausgefahrenen Kolben, wenn der Zähler die Zahl 2 erreicht. Wenn das geschieht, wird die Güterlore losgeschickt.

Variante 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 3.1.1.png Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 3.1.2.png Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 3.1.3.png Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 3.1.4.png Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 3.1.5.png

Die Variante 2 des Güter-Belader besitzt einen sehr großen Füllstands-Änderungs-Impulsgeber. Es gibt aber eine Möglichkeit, diesen enorm zu verkleinern. So setzt man an dem Ausgangssignal des Füllstandsmesser einen Komparator, welcher im Subtraktionsmodus ist, und lässt das Signal, welches dieser Komparator abgreift, von einen zweiten, um 90° gedrehten Komparator auch abgreifen. Dieser gibt sein Signal an einen dritten Komparator, welcher den ersten Komparator im Subtraktionsmodus sperrt. Diese Bauweise ermöglicht es, eine deutlich kleinere Anlage zu bauen als die Variante 2. Weil der Mechanismus aus der Variante 2 aber auch erfolgreich ist, wurde dieser belassen, ohne durch diese Variante ersetzt zu werden, da man mit der Variante 2 auch anzeigen kann, wie voll die Güterlore ist. Das kann man mit dieser Variante nicht. Es wird aber auch nicht immer benötigt. Der Komparator im Subtraktionsmodus gibt nun nur dann einen kurzen Impuls ab, wenn sich der Füllstandswert ändert. Das funktioniert so: Wenn die Güterlore zum Beispiel 1/15 voll ist und die Signalstärke 1 am Komparator anliegt, greift der zweite und dritte Komparator das Signal ab und zieht es vom ersten Komparator ab. Das heißt das Ergebnis wird um die gleiche Zahl subtrahiert. Wenn sich nun der Füllstand auf 2/15 ändert, so geht das Signal zuerst an den ersten Komparator. Dieser hat in diesem Moment nur eine Signalstärke 1 als Subtrahend. Gleichzeitig kommt jetzt aber ein Signal der Stärke 2 herein, wodurch eine Signalstärke von 1 übrig bleibt. Diese wird nun ausgegeben. Jetzt bekommen aber auch die zwei Komparatoren für den Subtrahend das Signal von der Signalstärke 2, und so wird nun erneut die gleiche Zahl abgezogen, wodurch die Signalstärke wieder auf 0 geht. Das geschieht bei jeder Signaländerung.

Variante 4[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 4.1.1.png Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 4.1.2.png

Dieser Güter-Belader deckt zwei von drei Kriterien der Beladung ab. Er erkennt durch den Komparator, der am Trichter befestigt ist, ob der Belader an sich noch Gegenstände besitzt, die er einlagern kann. Sind keine mehr drin, wird die Behälterlore losgeschickt. Ist die Behälterlore voll beladen, so erkennt das ein Komparator an der Sensorschiene und gibt das Signal aus, um die Behälterlore losfahren zu lassen. Werden jedoch unterschiedliche Gegenstände mit nicht 64 Einheiten verladen, bleibt die Behälterlore stehen und wird nicht losgeschickt.

Variante 5[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 5.1.1.png Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 5.1.2.png Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 5.1.3.png Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 5.1.4.png Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 5.1.5.png Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 5.1.5.png Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 5.1.5.png Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 5.1.6.png Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 5.1.7.png Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 5.1.8.png

Dieser Güter-Belader wurde auf ein gewisses Minimum reduziert. Dieser Belader erkennt nur, ob der Belader selbst leer ist. Auf die beiden anderen Merkmale kann er nicht reagieren und würde die Güterlore in diesen Fällen festhalten. Wenn dann der Belader überfüllt ist, bleibt die Güterlore hängen. Das gleiche gilt bei unterschiedlichen Gegenständen, welche dann auch nicht alle in die Güterlore beladen werden können, wodurch der Güter-Belader die Güterlore festhalten würde. Die Anlage funktioniert so: Falls eine Güterlore zu diesem Belader fährt, wird die Lore nur dann einfach weitergeschickt, wenn der Güter-Belader leer ist. Wenn der Güter-Belader Gegenstände beinhaltet, wird der Komparator die Redstone-Fackel ausschalten und diese wird dann kein Signal mehr an den Verstärker weitergeben, welcher die Antriebsschiene aktiviert, solange der Belader leer ist. Wenn der Belader etwas zu befüllen hat, wird die Antriebsschiene ausgeschaltet, wodurch eine heranfahrende Güterlore festgehalten wird, bis alles, was im Belader ist, in die Güterlore gefüllt wurde. Solche Belader eignen sich gut, wenn man selbst viel manuell ändern möchte, das heißt wenn man keine vollautomatischen Belader braucht.

Variante 6[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 6.1.1.png Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 6.1.2.png

Damit ein einfacher Güter-Belader ein wenig automatisch arbeitet, kann man den Belader der Variante 5 mit einem Taktgeber kombinieren. Der sorgt dafür, dass die Güterlore nach einer bestimmten Zeit auf jeden Fall losgeschickt wird. Zwar ist dies nicht die eleganteste Art, jedoch eignet sich dieser Belader hervorragend für Bereiche, bei denen man nicht viel Platz zur Verfügung hat. Solange der Belader leer ist, wird der Taktgeber ausgeschaltet, damit man nicht dauernd Kolben im Hintergrund schieben hört. Wenn man nun die Truhe befüllt, wird wie schon in der Variante 4 erwähnt, die Antriebsschiene deaktiviert, damit Güterloren anhalten und beladen werden können. Jedoch wird jetzt auch der Taktgeber aktiviert. Je mehr Gegenstände in den Trichtern des Taktgebers sind, desto länger wartet der Belader, bis er eine Güterlore wegschickt. Das heißt je länger er wartet, umso effizienter wird die Güterlore befüllt. Mit dieser Variante kann man jedoch nie sehr effiziente Güterloren losschicken, denn sie werden nie wirklich voll beladen. Dafür ist aber der Bau-Aufwand für so einen Belader im Gegensatz zu den Varianten 1 bis 3 recht gering.

Massenabfertigung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Variante 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 7.1.1.png Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 7.1.2.png Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 7.1.3.png

Je nachdem wie viel Betrieb an dem Güter-Belader herrscht, sollte dieser um einen Lorenspeicher erweitert werden, damit es nicht zu Kollisionen oder zu einem Stau kommt. Damit das ganze funktioniert, muss die Anlage beim ausgefahrenen Kolben modifiziert werden: Dort muss ein Verstärker der Stufe 4 den Kolben ansteuern. Damit dies geschehen kann, muss der Kolben von oben nach unten zeigen. Die Sensorschiene, die direkt mit dem Komparator verbunden ist, dient hier als Ausgangspunkt. Das normale Signal der Sensorschiene wird durch eine Redstone-Leitung direkt unter dieser abgegriffen und zu dem Taktgeber geführt. Dort muss dieses Signal den Taktgeber blockieren. Die Loren fahren eine Rampe empor, danach fallen sie auf die geöffnete Falltür, wo an zwei Diamantblöcken ein Stolperdraht befestig ist. Dieser löst aus, solange sich dort Loren befinden. Dieses Signal wird nun für den Taktgeber genutzt. Solange sich keine Lore im Güter-Belader befindet, kann der Taktgeber unblockiert das Signal an den Impulsgeber weiterleiten, welcher die Falltür kurz schließt und wieder öffnet (paradoxerweise muss die Falltür geschlossen sein, damit Loren hindurch fallen). Wenn die Güterlore oder Trichterlore nun auf die Sensorschiene fährt, wird der Taktgeber sofort wieder blockiert und die Lore wird befüllt. Wenn nun die Lore befüllt wurde und weiter fährt, so wird der Taktgeber wieder freigeschaltet und je nachdem ob sich Loren in dem Speicher befinden, wird dieser dann Signale aussenden, um weitere Loren in den Güter-Belader zu schicken.

Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 7.2.1.png Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 7.2.2.png Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 7.2.3.png

Natürlich lässt sich das ganze auch mit der beschriebenen Variante 2 durchführen, es gelten dabei die gleichen Ausgangsbedingungen, jedoch in einem größeren Umfang. Die Schaltung ändert sich dadurch nicht. Die Güter- oder Trichterloren werden wie bei der ersten erklärten Methode vom Speicher eingesammelt und erst ausgegeben, wenn sich keine Lore mehr im Güter-Belader befindet.

Variante 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 8.1.1.png Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 8.1.2.png Schienenverkehrsanlagen Güter-Belader (Redstone) Animation 8.1.3.png

Dieser Güter-Belader ist perfekt für die Massenabfertigung geeignet. So kann er in diesem Beispiel vier Behälterloren gleichzeitig befüllen und losschicken. Wenn nun eine Behälterlore in diesen Belader hinein fährt, so wird sie erstmal durch eine Verteilerstrecke in das erste Fach geleitet. Nachkommende Behälterloren werden in die nächsten Fächer einsortiert. In einem Fach angekommen, werden die Trichter, die die Gegenstände aus den Truhen über sich ziehen, gesperrt. Nur der Trichter, der die Behälterlore füllt, bleibt aktiv. So wird der Trichter immer leerer. Wenn er einen bestimmten Mindestbestand erreicht hat, wird das von Komparator, der an den Trichter angeschlossen ist, erfasst. Das Signal wird dann an eine Speicherzelle geleitet, die die Behälterlore wieder losschickt. Dann wird auch die Verteilerstrecke zurückgesetzt und neue Behälterloren, vorzugsweise Trichterloren, können in das Fach einfahren. Da die Loren nur mit einer bestimmten Menge von Gegenständen befüllt werden, kann es niemals dazu kommen, dass eine Behälterlore nicht losgeschickt werden würde, weil sie nicht volle unterschiedliche Gegenstandsstapel enthält.

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