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Farmanlagen/Hühnerfarm (Redstone)

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Farmanlagen

Grid Roter Sand blass.png mit Mechaniken
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Grid Redstone.png mit Redstone

Grid Befehlsblock blass.png mit Befehlen

Die vorgestellte Technik kann in der Mechanik-Welt angesehen werden.

Als Hühnerfarmen versteht man Eierfarmen, welche nur die von den Hühnern gelegten Eier aufsammeln, oder Hühnerfarmen, welche die Gegenstände, die die Hühner beim Tod hinterlassen (Rohes Hühnchen und Federn), aufsammeln. Sterben die Hühner durch Feuer, wird ihr Fleisch gleichzeitig gebraten.

Beim Bau einer Hühnerfarm ist zu bedenken, dass diese durch große Mengen an Hühnern sehr laut werden können. Wenn man Befehle ausführen kann, kann man durch den Befehl /entitydata @e[r=20,type=chicken] {Silent:1b} alle Hühner in einem Radius von 20 Blöcken verstummen lassen. Umgekehrt lässt sich mit dem Befehl /entitydata @e[r=20,type=chicken] {Silent:0b} diese Stummschaltung wieder aufheben.

Eierfarmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Eierfarmen können nur Eier gefarmt werden. Dazu werden die eierlegenden Hühner meist nicht getötet.

Farm 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Farmanlagen Hühnerfarm (Redstone) Bild 1.1.png Farmanlagen Hühnerfarm (Redstone) Bild 1.2.png

Eierfarmen können sehr einfach gebaut werden, das Grundprinzip ist immer gleich. Es gibt eine Wasserschicht ohne Boden, in der Hühner schwimmen und die durch Schilder davon abgehalten wird, nach unten zu fließen. Da Hühner aber wie alle anderen Kreaturen im Wasser nicht untergehen, schwimmen sie in diesem Becken und legen alle fünf Minuten Eier, welche durch die Wasserschicht hindurch in einen darunter liegenden Wasserstrom fallen, welcher die Eier abtransportiert. Dort können diese z.B. durch einen Trichter aufgesammelt werden.

Wenn man die Farm nach oben erweitern möchte, muss man zwischen den Wasserschichten zwei Blöcke frei lassen, da alle Hühner sonst bis in die oberste Etage schwimmen würden.

Man kann diese Farm aber auch noch einfacher gestalten. Einen Trichter platzieren, der auf eine Truhe zeigt. Oberhalb des Trichters befindet sich ein 1x1 und 2 Felder hohen Freiraum lassen, drumherum solide Blöcke. Dort werden dann die Hühner eingeschleust. Zu beachten ist, dass die Maximal-Anzahl an Kreaturen pro Feld auf standardmäßig 24 Kreaturen begrenzt ist (Befehl /gamerule maxEntityCramming). Wird diese überschritten, werden überzählige getötet, wobei auch Rohes Hühnchen und Federn gedroppt werden.

Hühnerfarmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Hühnerfarmen können rohes oder gebratenes Hühnchen und Federn gefarmt werden. Außerdem legen die Hühner als Nebenprodukt Eier.

Halbautomatische Farm 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Farmanlagen Hühnerfarm (Redstone) Bild 2.1.png

Eine Hühnerfarm, die nur rohes Hühnchen und Federn farmen soll, ist ebenfalls einfach zu bauen, ist aber nicht vollautomatisch und sehr ineffektiv. Die Farm beruht auf dem Prinzip, dass ein schwimmendes Huhn relativ weit nach oben hüpft und so in einem soliden Block ersticken kann. Die Drops können dann am Ende von einem Trichter aufgesammelt werden. Es ist nicht möglich, gebratenes Hühnchen zu erhalten, indem man den soliden Block durch Lava ersetzt.

Vollautomatische Farm 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Farmanlagen Hühnerfarm (Redstone) Bild 3.1.png Farmanlagen Hühnerfarm (Redstone) Bild 3.2.png

In einer vollautomatischen Hühnerfarm gibt es zwei Zellen. In der ersten, oberen befinden sich die "Legehennen", die alle fünf Minuten Eier legen, welche sofort von einem Trichter aufgesammelt werden. Je mehr Legehennen es gibt, desto effektiver ist die Farm. Der Trichter leitet die Eier in einen Werfer, welcher wiederum von einem Redstone-Taktgeber angesteuert wird. Wenn man den Werfer mit einem Redstone-Verstärker ansteuern möchte, muss man darauf achten, dass der Trichter nicht gesperrt wird. Der Werfer wirft somit immer, wenn sich ein Ei in ihm befindet, dieses aus, wodurch ein Küken entsteht. Es landet auf der Stufe unter dem Lavablock. Es dauert eine Weile, bis es ausgewachsen ist und, da es dann zu groß ist, in der Lava verbrennt. Seine Drops werden dann von einem zweiten Trichter aufgesammelt.

Diese Hühnerfarm hat den Nebeneffekt, dass der Werfer ein stetiges Klicken verursacht. Um dies zu unterbinden, muss man die Hühnerfarm um eine kleine Redstone-Schaltung erweitern. Ein Komparator misst, ob sich in dem Werfer ein Ei befindet, und gibt ein Redstone-Signal aus, falls dort eins ist. Dieses wird invertiert und an den Verstärker weitergeleitet. Die Schaltung bewirkt, dass der Werfer auch nicht angesteuert werden kann, wenn sich kein Ei im Werfer befindet. Somit wird auch das Klick-Geräusch verhindert.

Vollautomatische Farm 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Farmanlagen Hühnerfarm (Redstone) Bild 4.1.png Farmanlagen Hühnerfarm (Redstone) Bild 4.2.png Farmanlagen Hühnerfarm (Redstone) Bild 4.3.png

Diese vollautomatische Hühnerfarm bietet viel Komfort, und man muss nicht mehr viel selbst erledigen. Man muss lediglich dafür sorgen, dass die Hühner gebraten werden, da sich sonst eine größere Anzahl an Hühnern in der Farm befinden könnten. Ganz oben ist ein Fallschacht, in dem die Bruthühner eingepfercht werden müssen. Diese legen nach und nach Eier, welche von einem Trichter aufgesammelt werden. Nun löst ein Taktgeber durch einen Komparator aus, welcher die Eier in einen Werfer befördert. Dieser schießt die Eier in die Brutkammer. Dadurch entstehen immer mehr Hühner. Zum anderen werden die restlichen Eier von einen weiteren Trichter nach unten befördert. Dort werden die Eier ebenfalls in einen Werfer gelegt, welcher auch sogleich aktiv wird, wenn sie sich in ihm befinden. Die Eier zerschellen in der Bratkammer, bei der viele Küken schlüpfen und heranwachsen können. Sind sie ausgewachsen, so kann man den Knopf aktivieren, der den Werfer mit dem Lavaeimer aktiv schaltet. Nun wird die Lava ausgeschüttet und die Hühner verbrennen. Danach erhält man die gebratenen Hühnchen. Möchte man dagegen rohe Hühnchen, so kann man sie auf der gegenüberliegenden Seite auch mit Wasser ertränken.

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